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Kosmetik selber machen

Wollwachs 100ml Martina-Gebhardt

Wollwachs 100ml Martina-Gebhardt
Preis: 10,99 EUR inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versand

Artikelnr.: 71333

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Martina-Gebhardt Informationen zum Wollwachs, Adeps Lanae (INCI: Lanolin)

Fälschlicherweise wird es oft als Lanolin bezeichnet (Lanolin jedoch ist ein Produkt bestehend aus: 65% Wollwachs, 20% Wasser und 15% Paraffinöl). Da das Wollwachs für die Apotheker zum Anmischen von Wundsalben in der Handhabung zu zäh ist, wurde dort schon seit Jahrzehnten das leichter zu mischende Lanolin eingesetzt. Leider wurde dann in der INCI-Bezeichnung alles als Lanolin bezeichnet. Wir verwenden jedoch ausschliesslich das Wollwachs.

Wollwachs ist das Fett der Schafe in der Wolle. Das Wollwachs ist mit dem Bienenwachs eine der ältesten Salbengrundlagen, nachgewiesen seit über 4000 Jahren in Kosmetiktiegeln die sich als Grabbeigaben in Ägypten fanden. Im alten Griechenland hieß es Oesypus, wurde mit etwas Öl und duftenden Essenzen vermischt und war eine sehr beliebte, weil auch heilende Hautcreme. Dieses Wachs ist unserem kör­pereigenen Fett sehr ähnlich und wird deshalb ausge­zeichnet vertragen. Bei Neugeborenen macht es einen großen Anteil in der Käseschmiere aus die den Säugling umgibt.

Ganz besonders empfehle ich es bei Neurodermitis, Psoriasis (Schuppenflechte) und ganz allge­mein bei extrem trockener Haut. Es wirkt auf Narben rückbildend und beruhigend bei Entzündungen. Deshalb ist es auch sehr beliebt für die Pflege von Baby’s Popo. Wollwachs hat eine wasserabsorbierende Eigenschaft, die Feuchtig­keit in der Haut bindet. Es verhilft der Haut zu ihrem Gleichgewicht in dem sie den Hydro-Lipidmantel stabilisiert. Die Anwenderin spürt es daran, dass sich bereits wenige Minuten nach dem Auftragen die Haut elsatisch und weich anfühlt. 

Wollwachs war bis zum Ende des letzten Jahrhunderts der bedeu­tendste Kosmetikgrundstoff. Die Paraffine, die weitaus billiger sind, außerdem die Creme schön weiß machen und nicht nach Schaf rochen, haben innerhalb kürzester Zeit das Wollwachs verdrängt. In den 80iger Jahren kam Wollwachs in den Verruf, da es mit größeren Mengen an Pestiziden kontaminiert war, was auch für vereinzelte allergische Reaktionen verantwortlich gemacht wurde. Doch in der Schafhaltung hat sich der Einsatz von Pestiziden aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr bewährt. So ist bereits seit Anfang der 90iger Jahre pestizidfreies Wollwachs auf dem Markt.

Seit 1993 arbei­te ich an einem alternativen Wollwachsprojekt in Neuseeland, das es uns ermöglicht, biologische Waschmittel einzusetzen und Schafe nach unseren Qualitätsanforderungen auszuwählen.

 

INHALTSSTOFFE: Wollwachs

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